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Lehrveranstaltung: Musiktheoretische Grundlagen der rechnergestŘtzten Tonsatzanalyse

Analyse und Modellierung von harmonischen Progressionen, dargestellt an ausgewählten Kompositionen Mozarts

Veranstaltungsform:  V2 + Ü1
Hochschullehrer:     Dr. P. Lüttig
Ort / Zeit:          11/175 , Die 8.55  - 10.35 Uhr (V)
                     11/175 , Die 10.45 - 11.30 Uhr (Ü)
Beginn:
Voraussetzungen:     Notenkenntnisse


Anmeldung:           ./.
Vorbesprechung:      ./.
Turnus:

Inhalt:

Harmonische Prozesse zählen ungeachtet der vermeintlich einfachen zugrundeliegenden "Logik" zu den schwierigsten darstellbaren und formalisierbaren Strukturen. Gerade die Musik Mozarts ist voll von Überraschungen, Ausnahmen, abrupten Wendungen, die die zeitgenössische Musiktheorie nur ganz am Rande in ihren Regelkanon aufzunehmen bereit war. Noch 30 Jahre nach Mozarts Tod wurden ganze Passagen Mozarts - wie die Einleitung zum sogenannten "Dissonanzen-Quartett" - schlicht als offensichtliche Schreibfehler verworfen. Warum solche künstlerischen Freiheiten so schwer formalisierbar sind und warum die zeitgenössische Musiktheorie so starr ist - und das entsprechende rechnergestützte Modell auch -, das soll der Gegenstand der Vorlesung sein. Gerade die harmonischen Progressionen sind hierbei immer wieder besondere Herausforderungen.

In der begleitenden Übung sollen anhand ausgewählter Beispiel Mozarts diese Wechselwirkungen genauer untersucht werden, wobei das schon mehrfach verwendete Salieri-System hier sowohl in analytischer wie auch in generativer Hinsicht von großem Nutzen sein wird.

Literatur:

Als Einführung in die Harmonik Mozarts eignet sich der entsprechende Abschnitt aus: Diether de la Motte, Harmonielehre, Kassel 1979

Vertiefung:

Seminar und Praktikum Computermusik

Einordnung in Studienplan und Prüfungsordnung:

Informatiker: Informatik I, geistes- und gesellschaftswissenschaftlicher Anteil im fachübergreifenden Wahlpflichtbereich

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